Maximaler Überblick – jederzeit und an jedem Ort

Cham/Passau. Die digitale Baustelle ist längst Realität. Allerdings bedeuten Digitalisierungsmaßnahmen nicht automatisch, dass ein Unternehmen auch wirklich effizienter und flexibler agieren kann. Um das zu erreichen, muss eine präzise digitale Lösung her, die genau zu den spezifischen Anforderungen passt. Eine derartige Lösung hat die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Cham in der Oberpfalz gesucht – und in OneStop Pro gefunden. Seit einem Jahr setzt das Familienunternehmen, das seit über 55 Jahren in verschiedenen Feldern der Baubranche tätig ist und derzeit rund 1.800 Mitarbeiter beschäftigt, auf diese Bausoftware. Wie Geschäftsführer Rüdiger Altmann betont, ging es bei Rädlinger zunächst insbesondere darum, den gesamten Maschinen- und Fuhrpark digital abzubilden – mit einer einzigen Software. Mittlerweile steht für ihn fest: „Die Möglichkeiten, die sich für uns durch OneStop Pro ergeben, sind nahezu unerschöpflich.“

Übersichtliche digitale Lösung – herstellerunabhängig

Die Bausoftware wird im niederbayerischen Passau entwickelt und dient dem herstellerunabhängigen Verwalten, Prüfen und Disponieren von Groß- und Kleingeräten und weiterem Equipment. Die Kunden können aus vier verschiedenen Produktpaketen das für sie passende wählen. Rädlinger hat sich für die All-Inclusive-Variante entschieden. Doch welche konkreten Vorteile ergeben sich und wie funktioniert OneStop Pro in der Praxis? Antworten auf diese Fragen liefert Thomas Dengler, der als Teamleiter der Abteilung Unternehmensentwicklung die Einführung von OneStop Pro federführend begleitet. Die zentrale Herausforderung des großen Bauunternehmens: Der Maschinen- und Fuhrpark umfasst schon ohne Kleingeräte rund 4.500 Maschinen und Fahrzeuge verschiedener Hersteller, die noch dazu unterschiedlichen Standorten zugeordnet sind und natürlich auf diversen Baustellen zum Einsatz kommen. Hier den Überblick zu behalten, gleicht einer Herkulesaufgabe. Und genau an dieser Stelle kommt bei Rädlinger nun OneStop Pro ins Spiel. Mit Hilfe der cloudbasierten Lösung und baustellentauglichen QR-Codes werden die Fahrzeuge, Baugeräte und -maschinen digital am PC oder mobil am Handy auf der Baustelle verwaltet. So können zu jeder Zeit und an jedem Ort sämtliche Daten des Maschinen- und Fuhrparks eingesehen werden. Rädlinger werden also in einer einzigen Software die Stammdaten, technischen oder auch kaufmännischen Daten übersichtlich präsentiert. Zudem können bei jedem Equipment wichtige Dokumente wie beispielsweise Prüfberichte hinterlegt werden.

Betriebsstunden sind immer auf dem aktuellen Stand

Die Maschinen- und Geräteverwaltung ist der Grundpfeiler der Softwarelösung. Auf ihr bauen alle weiterführenden Einsatzbereiche auf – so auch die Funktion, Live-Informationen mittels Telematik zu nutzen. Sie ermöglicht, dass aktuelle Standorte, Bewegungen oder Betriebsstunden der Maschinen, Geräte und Fahrzeuge in Echtzeit und einheitlich auf einer Karte abgebildet werden. Diese Funktion war für die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe eines der Hauptentscheidungskriterien für die Bausoftware. „Der große Vorteil ist, dass sich der Disponent oder Werkstattmitarbeiter nicht mehr mühsam auf jeder einzelnen Herstellerplattform einloggen muss. Wir haben nun einen Bildschirm, auf dem alle Geräte dargestellt werden“, erläutert Dengler.

Weniger Vorbereitungszeit, wenn Serviceeinsätze anstehen

Das Siegel „sehr praxistauglich“ verleiht Thomas Dengler darüber hinaus auch dem Wartungs- und Prüfungsmanagement mit OneStop Pro. Die Termine müssen lediglich in der Software angelegt werden. Per Knopfdruck kann dann jederzeit eine Übersicht aller fälligen Wartungen und Prüfungen für sämtliche Maschinen, Geräte und Fahrzeuge abgerufen werden. „Bei unserem großen Fuhrpark war es immer eine Herausforderung, die Wartungsintervalle einhalten zu können. Nun können wir das besser planen und organisieren“, betont Dengler. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Stehen bei einer Maschine überraschend Reparaturen an, kann der Werkstattmeister auf einen Blick sehen, ob auf Baustellen in der Nähe Geräte zum Einsatz kommen, bei denen bald ein Service gemacht werden muss. Das spart Wege und Zeit.

Nächster Schritt: Anbindung ans ERP-System

Während bei Rädlinger sämtliche Neuanschaffungen sofort in OneStop Pro erfasst werden, werden zugleich nach und nach die Altbestände integriert. „Wir wollen eine lückenlose Abdeckung erreichen, so dass schließlich zu jeder Maschine in OneStop Pro sämtliche Informationen zu finden sind, die wir vor Ort auf der Baustelle benötigen“, betont Thomas Dengler. Daneben verfolgt die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe weitere Zukunftspläne mit der Softwarelösung. Im nächsten Schritt wird die Stammdatenverwaltung von OneStop Pro an das vorhandene ERP-System angebunden. Nachfolgend sollen mit der Software auch sämtliche aktive Baustellen abgebildet werden. Wohin die gemeinsame Reise ansonsten noch führen kann, wird die Zeit zeigen. „Wir haben ein Produkt bekommen, das seine Funktionen stetig erweitert und optimiert“, weiß Thomas Dengler, der die Zusammenarbeit mit dem zuständigen OneStop Pro Vertriebsspezialisten und dem gesamten Support-Team als partnerschaftlich beschreibt. „Die Antwortzeiten sind immer sehr gut, Feedback wird gerne aufgenommen. So macht es Spaß, ein neues Produkt einzuführen und einzusetzen.“

Zur Info: Das OneStop Pro-Team präsentiert die Software bei der Messe digitalBAU vom 15. bis 17. Februar 2022 in Köln.

Wer sich ein genaueres Bild von OneStop Pro im Einsatz beim Josef Rädlinger Bauunternehmen machen möchte, empfehlen wir das nachfolgende Video!